Kleideglück
Farb- & Stilberatung
Kerstin Zimmer
Farb- & Stilberatung
Kerstin Zimmer
Kerstin Zimmer
Kerstin Zimmer
Kerstin Zimmer

Persönlich

Wer bin ich und wenn ja wie viele?

Kerstin Zimmer

Expertin für Anziehungskraft
Trüffelschwein im Modedschungel
Kombinierexpertin


2002 in Hamburg, Farb-, Stil- und Imageberaterin
1999 in Bremen, Diplom-Sozialpädagogin
1994 in Darmstadt, Fremdsprachensekretärin (englisch/spanisch)


Aller guten Dinge sind drei. Das sind meine drei Berufe, die gut zusammenpassen, denn sie vereinen meine drei Hauptschlagadern: Neugier auf Menschen und ihre Geschichten, Lust am Organisieren und an anderen Sprachen und Slangs und natürlich der Spaß beim Bummeln in der Stadt und Öffnen von Kleiderschränken.

Ich bin in einer Familie voller Stoffe und handarbeitender Frauen aufgewachsen. Meine Oma Betty war Schneiderin. In meinem Farbkoffer sind noch zwei Stoffe von ihr zu sehen und zu fühlen: das wollige Petrol und das leinene Altrosa. Meine Omi Anni erinnere ich am liebsten strickend in ihrem Schaukelstuhl oder ritscheratsche Garnschiffchen schwingend vor ihrer Strickmaschine.

Schon in der Grundschulzeit habe ich mich an Wollresten gelabt und meine Puppen bestrickt und behäkelt. Die Montagnachmittage meiner Teeniezeit verbrachte ich im VHS-Kurs Nähen inmitten von Burdaschnittmustern und nählustigen Damen zwischen 30 und 70. Die Stoffe erstanden die Frauen unserer Familie beim Hertie in Düsseldorf.

Aber Schneiderin war nicht mein Weg und so dauerte es zwei Berufe bis die Innere Stimme gehört wurde und mich nach Hamburg schickte, um dort bei der großartigen Beatrix Isabel Lied ausgebildet zu werden. Als Kind liebte ich ihre Vorher-Nachher-Sendung im NDR und habe jede Brigitte mit Umstyling-Fotoshootings verschlungen und in einem Ordner gesammelt.

Wenn ich nicht Farb- und Stilberaterin bin, bin ich Texterin, Choreografin, Köchin, Musikliebhaberin und leite ein kleines Familienunternehmen.


2021

Alltagsschön bleibt das Motto. Auch im Schnee. Die ersten Beratungen online und live sind geschafft und ein Garderobencheck war für ein Fotoshooting. Gerade klicke ich mich durch die 55 Fotos und habe 4 Favoriten für meine Kundin. Mal sehen, ob sie und die Fotografin die gleichen gepickt haben. Mein 2-Tage-Workshop Anfang März im Bildungshaus Neckarelz wird zum ersten Mal als Hybrid-Modell laufen. Ich bin gespannt auf die 360°-Kamera. Die Kinder haben Homeschooling und so sitze ich mit 2 kleinen Kollegen zuhause an 3 Schreibtischen verteilt. Mal sind wir im Flow, mal ist es zäh. Die nächste Kolumne will geschrieben sein, ebenso wie der Bigbluebutton-Konferenzraum für meinen neuen Online-Workshop für die Schulen im Landkreis eingerichtet. Ich freue mich auf "Recherche in eigener Sache - Komm dir auf die Spur" mit den Schülerinnen und Schülern. Auf die Spur kommen und in der Spur bleiben - ja, auf gehts.

2020

Die erste Überraschung im Januar: es geht weiter mit Interviews, diesmal für das Darmstädter Echo. Petra Neumann-Prystaj befragt mich zum Thema Garderobencheck: Was passt, was muss weg? Viele Beratungen und Einkaufsbegleitungen, viele Workshops an Schulen mit "Dress for Job - Werbung in eigener Sache" füllen die ersten Wochen des neuen Jahres. Erstes Pläneschmieden für ein Buch mit einer Illustratorin. Ich probiere Ballett aus, gehe mit der Familie zu Billy Backe ins Theater und zum Trauermarsch nach Hanau. Zelebriere mit Freundinnen etwas verspätet die diesjährige Oscarverleihung, feiere das 100. Jubiläum der Modeschule in Frankfurt. Am Freitag 13. März fahre ich morgens zu meiner Frisörin Pia. Schon mit dem Gefühl: bloss keine Experimente, wer weiß wann wir uns wiedersehen. Abends halte ich mit 2 m Abstand bei ubuntu meinen Workshop "Biografie des Kleidens". Dann wird die Pausetaste gedrückt: Schulen zu. Geschäfte zu. Eine Textzeile von Judith Holofernes fällt mir ein: Ich bin gekommen um zu bleiben. 8 Monate später am Freitag, 13. November bin ich durch viele neue Türen gegangen und habe ganz schön lange Haare bekommen.

2019

Workshops stehen auf dem Programm. Zum ersten Mal "Biografie des Kleidens" bei ubuntu im Martinsviertel und verschiedene Garderobencheck-Formate. Und wie jedes Frühjahr mein 2-Tage Frauen-Workshop "Was ziehe ich heute bloss an?" in Neckarelz. Außerdem werde ich gebeten, einen Workshop zum Thema "Rock und ich" zu entwickeln - anlässlich der Marilyn Monroe Ausstellung in Speyer. In der zweiten Jahreshälfte gesellen sich Interviews dazu. Meine Schreibcoachin Dr. Birgit Schreiber aus Bremen interviewt mich für ihren Blog: Was hat Schreiben und Kleiden gemeinsam? Wo finde ich das Glück im Kleiderschrank? und die 10. Ausgabe der Alice Columna, Magazin des Alice Hospital in Darmstadt widmet sich dem Thema "Farbe". Evelyn Bongiorno fragt mir Löcher in den Bauch und ich werde Covergirl.

2018

Ich bin wieder Kolumnistin. 100 Fragen an meinen Kleiderschrank. Ab Sommer im fratz-Familienmagazin. Teil 1: Kleiderschränke erzählen Geschichten. Teil 2: Do-it-yourself. Teil 3: Die seltenen Dinge im Kleiderschrank. Teil 4: Capsule Wardrobe. Teil 5: Bügelglück. Teil 6: Zufallsglück. Teil 7: Hosenschön und Rockpower. Teil 8: Dem Kleiderschrank gehts an die Wäsche. Teil 9: Alltagsschön. Teil 10: Dankeschön. Teil 11: Das "Zu". Teil 12: Schichtwechsel. Teil 13: Duftnote.

2018

10jähriges Jubiläum der Praxis Eisenhauer in der Zimmerstraße 11. Als Mieterin der ersten Stunde feiere ich mit.

2017

beauty-meets-you.de wird kleideglueck.de. Immer wenn es leicht aussieht, steckt eine Menge Arbeit drin.

2015

wünsche ich mir zu meinem 10jährigen Jubiläum in Darmstadt ein Krönchen. Ich bekomme eins und einen Ohrring noch dazu. Danke an Suse Schmitt von suschdesign. Die Lilien steigen auf. Die Stadt feiert. Ich feier auch und erinnere mich an viele Schritte aus dem Jahr 2005 von Bremen nach Darmstadt.

2015

fällt mir beim Stöbern in der Buchhandlung ein Titel ins Auge: Der Tod trägt Pink. So lerne ich Nana und ihre Geschichte kennen. Zwei Monate später erhalte ich eine Anfrage von der Deutschen Leukämieforschungshilfe in Bonn für einen Workshop mit meinem Anziehthema für Ü27-Erwachsene, die ihren Blutkrebs als Kind oder Teenager überlebt haben und nun in Beruf und Alltag stehen. Im Sommer 2015 findet dieser Workshop im Waldpiratencamp in Heidelberg statt und ich staune über die Puzzleteile, die dort alle zusammengesetzt wurden und dem Workshop seine sehr besondere Note gegeben haben.

2015

Ein Wunsch geht in Erfüllung: ich bekomme mein eigenes Bild genäht von Dina Rautenberg, dinaeht. Natürlich mit Krönchen.

2011

Ich heirate und öffne nun als Kerstin Zimmer die Tür in der Zimmerstraße 11.

2010

gehe ich wieder in die Schule. Diesmal als Stilberaterin mit meinem Workshop „Dress for Job – Werbung in eigener Sache“ für die Jugendberufswegebegleitung des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 5 Jahre nach meinem Abschied als Schulsozialpädagogin in meiner Bremer Zeit.

2009

werde ich Botschafterin für die Darmstädter City und schreibe 4 Jahre lang Kolumnen für das City-Marketing zu allen Late-Night-Shoppings und Verkaufsoffenen Sonntagen. Intro vom Redakteur Jürgen Buxmann: "Die Welt der Mode - für viele Menschen ein Dschungel. Unübersichtlich und kaum zu durchdringen. Es gibt Licht im Dunkel. Die Darmstädterin Kerstin Nern ist ausgebildete Farb-, Stil- und Imageberaterin und als Personal Shopperin in der Darmstädter Modewelt zuhause. Sie sagt, warum Einkaufen nicht nur für den stil- und modegerechten Auftritt sondern auch für die Seele wichtig ist." Ich bin die Frau mit den Augen.

2008

Hochschwanger habe ich einen Termin bei der Citymanagerin Anke Jansen in Darmstadt. Seit drei Septembern geniesse ich den Verkaufsoffenen Sonntag Hair-Fashion-Beauty mit den vielen Modeschauen an 3 Locations. Mein Wunsch im nächsten Jahr an Bord zu sein bekommt zur Antwort: das machen wir.

2008

Ich lerne die Praxis Eisenhauer in der Zimmerstraße 11 kennen.

2006

Ich werde Kolumnistin. Fünf Jahre schreibe ich für das Fratz-Familienmagazin.

2006

Ich liebe Straßenbahnen. Wenn ich als Kind bei meinen Großeltern in Düsseldorf in der Lichtstraße übernachtete, donnerten die Straßenbahnen um die Kurve und zeichneten ihre Lichterspiele an die Wand. Mein Urgroßvater war Straßenbahnschaffner. Zu Studienzeiten in Bremen wohnte ich zwischen 3 Straßenbahnlinien und bewunderte die Jekyll & Hyde-Musicalstraßenbahn und dachte: Ich möchte auch mal auf der Straßenbahn sein. Jahre später in Darmstadt zieren 3 Meter Straßenbahn mich und meine Farb- und Stilberatung. Jedes Mal wenn der Wagen 9864 an mir vorbeifährt, ist es eine große Freude. Ich bin die Frau mit der Straßenbahn.

2005

Abschied aus Bremen mit einem Mix-Artikel im Juli (Mix ist das Darmstädter Fritz) – Willkommen in Darmstadt mit einem Fritz-Artikel von Roger E. Francis im September (Fritz ist das Bremer Mix).

2005

Ich werde VHS-Dozentin und starte mit einem besonderen Projekt in Bremen: SalonBildung Bremen - Eine Stadt öffnet ihre Türen. Eine Woche lang im April finden jeden Tag Veranstaltungen an besonderen Orten statt, ich bin eingeladen beim Modehaus Ristedt für meinen Workshop Kleider machen Leute.

2004

Trüber Bremer-Wetter-November-Tag. Lichtblick am Abend: Söhne Mannheims Konzert. Zieht alle was rotes an. Okay, machen wir. Tanze mich im roten Shirt nach vorne und spüre: nächsten Sommer ziehe ich nach Darmstadt.

2004

Es wird Zeit für ein Marketing-Coaching. Ulrich Schwecke wird mir für fünf Monate Gegenüber und wir entwickeln meine Drucksachen, die heute noch durchscheinen. Außerdem sagt er: Wenn Sie es hier schaffen, schaffen Sie es überall. Denn ich weiß, irgendwann werde ich nach Darmstadt ziehen. Außerdem entdeckt er nach langer Recherche das Foto mit den zwei Frauen für meinen Klappflyer. Werder wird Meister. Die Stadt feiert.

2002

Ausbildung zur Farb,- Stil- und Imageberaterin in Hamburg. Wow, das ist großartig. Erste Beratungen im Freundes- und Kolleginnenkreis.

1993

Mir fällt ein Farbberatungsbuch in die Hände. Meine Freundin ist ein Bilderbuch-Sommertyp, ich bin ein „von jedem etwas Typ“.

1986

Schulpraktikum bei der Tageszeitung in Oberhausen. Ich darf eine Glosse schreiben. Ich schreibe über Schuhe.

1983

Jüngstes Mitglied der Schulzeitungsredaktion: Kerstin 6a. Stolz wie Bolle.

1971

In der Modestadt Düsseldorf erblicke ich im Oktober das Licht der Welt.


Medien-Töne

1. Oktober 2015 Fratz Familienmagazin

Queen of Fashion - Gegen Langeweile in der Einkaufstüte

Kerstin Zimmer ist Stilberaterin, Garderobencheckerin, Personal Shopperin und zweifache Mutter. Seit 10 Jahren berät sie in Darmstadt Frauen und Männer in Sachen Mode, Stil und Ausdruck. fratz-Herausgeberin Ute Auth hat sie zu ihrem Jubiläum besucht. Auth: Liebe Kerstin, erst einmal ganz herzliche Glückwünsche zu deinem 10-jährigen! Wir beide haben uns 2005 kennengelernt, als wir unsere Unternehmen gegründet haben. Hast Du etwas Besonderes zu deinem Jubiläum gemacht? Zimmer: Ja, ich mag die Arbeiten der Darmstädter Künstlerin Dina Rautenberg, die ihre Bilder näht. Wir haben zusammen eins für mich entworfen mit einem Jubiläums-Krönchen. Das war eine schöne Zusammenarbeit und jetzt hängt das Bild in meinem Arbeitszimmer. Auth: Gibt es Teile, die schon seit zehn Jahren in deinem Kleiderschrank hängen? Zimmer: Ja, aus D-Mark-Zeiten gibt es ein damals für mich sündhaft teures Stefanel-Jacket, in dem ich mein Kolloquium bestritten habe. Auth: Welche drei Teile sollte deiner Meinung nach jede Frau in ihrer Garderobe haben? Zimmer: Puuh, es gibt so viele gute 3-er Kombis, ich sag mal schnell: Jeans, weiße Bluse, goldener Nackellack. Auth: Du hast schon viele Frauen dabei unterstützt, ihren eigenen Stil zu entdecken. Wie hilft du ihnen konkret? Zimmer: Ich finde einfach heraus, wo es klemmt. Das können die Farbn sein oder die Schnitte, meist aber das Kombinieren, weil zu viele Einzelteile keine "Freunde" haben. Oder es gibt die XS oder XL-Frauen, die genervt sind weil nie etwas richtig passt. Bei allen geht es um das Thema "sich trauen". Ich helfe dabei, den eigenen Stil upzudaten - egal ob bei einer Teenagerin oder der Generation 70plus. Auth: Weniger ist mehr. Gilt das auch in der Mode? Zimmer: Jeder Kassenbon ist ein Abstimmzettel. Lieber mal ein gutes Teil - und weniger Kompromisse, dann stimmt's auch im Portemonaie. Und wer sich beschwert, dass die kleinen Läden alle zumachen, sollte öfter mal dort etwas kaufen. Auth: Wie lange ist Mode eigentlich tragbar? Zimmer: Gute Teile haben kein Verfallsdatum. Wenn ich etwas nicht nutze, frage ich mich, warum. Wenn's mir noch gefällt und passt, behalte ich es. Dann braucht es einfach noch die richtigen "Freunde" drumherum. Auth: Während der Schwangerschaft oder nach der Geburt ist man nicht wirklich in-shape. Wie kann man sich dann trotzdem modisch wohlfühlen? Zimmer: Meistens ist ja die gute Mitte betroffen, also arbeite ich zuerst oben und unten am Wohlbefinden, also Frisur, Make-up, Accessoires in Einklang bringen und natürlich Schuhe, Schuhe, Schuhe. Wenn es beim not-in-shape bleibt, einfach ab in neue Klamotten. Egal ob eine 3 oder 4 vorne steht, in jeder Größe gibt es schöne Kleidung. Die Aufmerksamkeit dahin lenken, wo frau sie zeigen möchte, das ist das einzige Geheimnis. Auth: Wie sieht dein idealer Kleiderschrankinhalt aus? Zimmer: Liebe und nutze was du hast. Wenn du es nicht liebst und nicht nutzt, ist es noch nicht ideal. Auth: Und zum Abschluss: dein persönliches Must-Have für den Herbst 2015? Zimmer: (lacht) ... irgendwas mit Lilie. Flagge zeigen für die Stadt und für das, was ihr gerade großartiges widerfährt. Das erinnert einen daran, an seine Träume zu glauben.