Kleideglück
Farb- & Stilberatung
Kerstin Zimmer
Farb- & Stilberatung
Kerstin Zimmer

Presse

Artikel, Kolumnen, Interviews.

2021 - es ist Sommer geworden und Vertrautes und Neues auf den Weg gebracht. Im Februar schrieb ich meine 12. Kolumne "Schichtwechsel" zum Frühjahrsklassiker Garderobencheck und im April die 13. über eine feinsinnige Facette des Kleidens "Duftnote" - von Wohlgeruch bis Mief. Fotoshootings für eine Ausstellung, ein neues Workshop-Format für meine Schulworkshops im Landkreis, ein Filmdreh und eine Radiosendung waren am Start und werden nach und nach sichtbar - lasst euch überraschen.

2020 startete mit den Fragen: Was passt, was muss weg? von Petra Neumann-Prystaj vom Darmstädter Echo zum Thema: Garderobencheck. Im Februar schrieb ich für das Fratz-Familienmagazin die Kolumne "Dem Kleiderschrank gehts an die Wäsche" und im April "Alltagsschön". Im Sommer interviewte mich der Sender hr1 für ihr Sonntagsthema "Einfach leben" zum Trend: Capsule Wardrobe" und im Herbst und Winter schrieb ich die Kolumnen "Dankeschön" und "Das Zu".

2019 waren "Farbe" und "Schreiben und Kleiden" Interview-Themen, die mich herausgefordert haben. Evelyn Bongiorno für die 10. Ausgabe der Alice-Columna, Magazin des Alicehospital in Darmstadt und die Journalistin Dr. Birgit Schreiber aus Bremen für ihren Blog "Schreiben verbindet" haben mir Löcher in den Bauch gefragt.

2018 startete meine neue Kolumne im Fratz-Familienmagazin: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank. Meist auf Seite 4 im Heft. Teil 13: Duftnote, Teil 12: Schichtwechsel, Teil 11: Das "Zu", Teil 10: Dankeschön, Teil 9: Alltagsschön, Teil 8: Dem Kleiderschrank gehts an die Wäsche, Teil 7: Hosenschön und Rockpower, Teil 6: Zufallsglück, Teil 5: Bügelglück, Teil 4: Capsule Wardrobe, Teil 3: Seltene Dinge im Kleiderschrank, Teil 2: Do-it-Yourself, Teil 1: Kleiderschränke erzählen Geschichten.

 

Medien-Töne

9. Juni 2021 Darmstädter Echo von Thomas Bach

Einblicke in Berufe ohne Praktikum

Landkreis bietet Alternativprogramm zusammen mit der Bachgauschule in Babenhausen für alle

Mit dem in der Corona-Pandemie entstandenen kontaktlosen Workshop "Recherche in eigener Sache - Komm dir auf die Spur" hatten die Schüler die Möglichkeit, sich selbst und ihren eigenen Berufsfindung- und Berufswahlprozess zu beleuchten. Vanessa Ngonjo vom Kreis sagt zurückblickend: "Wir kamen auch darüber ins Gespräch, was die Jugendlichen gerade beschäftigt, wo sie stehen und was sie motiviert. Für Kerstin Zimmer, Farb-, Stil- und Imageberaterin aus Darmstadt steht fest: "Es ist das Interaktive, das gemeinsame Erarbeiten von möglichen nächsten Schritten und das auf Ideen bringen in dem Workshop, was weiterhilft."

1. Mai 2021 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 13

Duftnote

„Ich gebe Ihnen noch einen Duft zum Probieren mit“ sagt die Dame beim Bezahlen in der Parfümerie und ich bin neugierig: kein Sinn ist so schnell und treffsicher wie meine Nase. Düfte sind - wie Kleidungsstücke - Begleiter durch den Tag. Seife, Shampoo, Deo, Creme, Sonnenschutz, Waschmittel und Zahnpasta sind an Bord. Und verquicken sich zu einem Gesamtduftwerk. Düfte wecken Emotionen und Erinnerungen. Nach guten Gerüchen drehen wir uns um. Bei Achselschweiß im Überfluss-, Fettfrisur- und Käsefuß-Mief nehmen wir Reißaus. Unsere Nase ist empfindlich. Mein Tipp gegen Mief in Schuhen sind Zimtsohlen. Mein Trick beim Maskentragenmief sind Apfel-Minze-Bonbons. Lieblingsdüften bleiben wir treu, sie werden Zeitzeugen unseres Lebens und gehen mit uns durch dick und dünn. Wenn ihre Zeit vorbei ist, verduften sie einfach. Stapeln sich geschenkte Düfte in Form von Duschgel, Badezusatz und Handcreme in den Schränken? Zeit sie herauszuholen und zu schnuppern, wer als nächstes zum Einsatz kommt. Die Düfte von heute werden zu Erinnerungen von morgen. Da die Welt gerade so klein geworden ist, sind Düfte ein prima Alltagsgefährte fürs Wohlbefinden. Her mit den schönen Düften von Kopf bis Fuß. Marilyn Monroe trug zum Schlafen nur ein paar Tropfen Chanel No. 5. Ich trage morgen den Mitgebselduft aus der Parfümerie. Dufte Links: Deutschlands große Clans: Die 4711-Story in der ZDF-Mediathek EGOISTE Werbespot Making of von 1990 auf YouTube

1. März 2021 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 12

Schichtwechsel

Garderobencheck im Frühling – ein Klassiker. Ihr kennt das: Die ersten Sonnenstrahlen und die Welt sieht gleich anders aus, besonders nach den vielen trüben Tagen und anstrengenden Zuhausewochen. Wir bekommen Tatkraft, die es braucht, um uns mal wieder um unsere Klamotten zu kümmern. Denn die Winteredition geht in den Sommerschlaf. Jacken werden ausgetauscht, Füße manikürt, ein Blick auf die Sommerkleider geworfen. Staffelübergabe: Der beste Platz im Kleiderschrank wird neu verteilt. Garderobencheck ist Einkaufen bei sich selbst und schafft Überblick und Durchblick. Macht mich aufmerksam auf das, was fehlt. Gleich auf die Einkaufsliste damit. In jedem Jahr landen ungefähr 60 neue Dinge im Kleiderschrank, so sagt die Statistik. Ich habe letzte Woche mal bei mir nachgezählt, so richtig mit Liste von 1 bis 60. Eine spaßige Entdeckungsreise durch alle Kleiderkantone: ich bin auf 39 Sachen gekommen von Mütze bis Stiefel, Drübers und Drunters. Den neuen Rucksack und auch den neuen Lippenstift habe ich mitgezählt. Und wenn jedes Jahr 60 Teile dazukommen, ist das Aussortieren genauso wichtig. Sonst verstopft mein Schrank und nach ein paar Jahren hüte ich einen riesigen Kleiderberg, von dem ich gar nicht mehr weiß, was alles drinsteckt. Der beste Zeitpunkt für einen Garderobencheck ist ein verregneter Nachmittag. Tipp: Fotos von den neuen Kombis machen, gleich ausdrucken und aufhängen. Garderobencheck Frühling 2021 – ich erwarte dich mit offenen Armen, denn es gibt immer was zu tun.

1. Dezember 2020 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 11

Das "Zu"

Teuer erkaufte Schnürstiefel, leider zu eng und fiese Blasenmacher. Ein ach-so-hübscher Haarreifen, der nach 3 Stunden Kopfschmerzen bereitet. Hosenbeine, die zu lang sind und Stolperfallen sind. Ärmel, die zu lang sind und ständig stören. Reißverschlüsse, die nicht mehr zugehen. Der Platz im Kleiderschrank ist zu kostbar für Kleidung, die gesundheitsschädlich oder unfallverursachend ist, nicht passt, unpraktisch ist, kratzt, Hitzewallungen verursacht, schlechte Laune oder gar traurig macht. Entweder tschüss oder ab in die Trickkiste für besondere Gelegenheiten: Sitzschuhe, Stehkleider, 3-Stunden-Haarreifen und 17-bis-21-Grad-Übergangsjacken. Ab in die Nostalgiekiste mit den Erinnerungsstücken. Ab in die Garten- & Malerkiste, eine reicht. Ab zur Schneiderin oder in die Nähkiste. Unser Körper und unser Geschmack wandeln sich. Regelmäßige Updates im Kleiderschrank tun gut. Das knackige „zu“ ist ein guter Gradmesser: zu eng, zu weit, zu kurz, zu lang, zu muffelig, zu sattgesehen. Passende Kleidung in der richtigen Größe und passend zu meinem aktuellen Leben bleibt übrig. Auf ins Neue Jahr und mit klugem Blick den Kleiderschrank auf die „zu“s durchleuchten. Auf zur eigenen Revolution im Kleiderschrank. Vor 150 Jahren wurde die Frauenmode radikal revolutioniert und schenkte uns Luft zum Atmen und zum Bewegen. Spannendes und mehr dazu gibt’s in unserer Nachbarstadt Frankfurt und in der Mediathek: 1. Historisches Museum: Kleider in Bewegung - Frauenmode seit 1850, bis 24. Januar 2021 2. Aenne Burda: Die Wirtschaftswunderfrau, WDR-Mediathek

1. Oktober 2020 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 10

Dankeschön

Danke. Eines meiner Lieblingsworte, besonders in Bezug auf Kleidung. Weil an meinem Kleidungsstil ein bunter Haufen mitwirkt. Mit Stil bin ich niemals fertig, sondern immer auf dem Weg. Künstler bedanken sich oft auf der letzten Seite ihres Werkes. Sie finden persönliche Worte für Ihre Wegbegleiter und Inspirationsquellen und lassen uns hinter die Kulissen ihres Schaffensprozesses blicken. Der Dank geht an Personen, Orte, Themen, Zufälle. Wer hat mich in meinem Kleidungsstil geprägt, meinen Geschmack geformt? Von wem habe ich mir was abgeschaut? Von wem habe ich mir was sagen lassen? Von wem weiß ich überhaupt, was schön ist? Welche Mode ist mir im Gedächtnis geblieben? Wenn ich an Kindertage denke, ploppen modische Stimmungsmacher auf: meine handarbeitenden Großmütter, Nena, Frau Antje, die Rote Zora und meine Grundschullehrerin - eine Grand Dame mit ellenlangem, zu einem Dutt gedrehten Haar und Zigarettenspitze - um mal ein paar beim Namen zu nennen. Außerdem die Nordsee und die quietschbunten Inhalte der Weihnachtspäckchen unserer amerikanischen Verwandtschaft. Sehr angeregt hat mich in diesem Jahr die 100-Jahr-Feier der Schule für Mode und Bekleidung in Frankfurt. Ein Festakt zum Schwelgen in der Entwicklung und Geschichte der unterschiedlichen Beufe in der Mode- und Bekleidungswelt und natürlich das Defilee der Abschlussklassen: eine parademäßige Modenschau mit historischen, augenzwinkernden, abstrakten und futuristischen Entwürfen. Danke dafür.

19. Juli 2020 hr1 am Sonntagsmorgen

Einfach Leben

Capsule Wardrobe

Mit 10 Kleidungsstücken eine Garderobe gestalten? Ich habs versucht, das reicht für mich vorne und hinten nicht. Ab wann ist es denn eine Capsule Wardrobe fragt mich die Journalistin Anna Vogel. Und was steckt hinter diesem Trend?

1. Mai 2020 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 9

Alltagsschön

Eines meiner Lieblingsworte, besonders in puncto Kleidung. Weil wir uns jeden Morgen aufs Neue anziehen. Weil wir viel mehr Alltag als besondere Gelegenheiten haben. Alltagsschön bedeutet für mich: ich mach's mir heute schön. Ich mach mich heute schön. Ich warte nicht auf irgendwann. Auf die passende Gelegenheit, nur für gut, aufs Neue Jahr, wenn die Kinder groß sind, wenn ich Geld habe, wenn mein Hüftgold geschmolzen ist. Ich verschiebe das schöne Kleiden nicht auf morgen, ich fange heute damit an. Quer durch alle Lebensbereiche. In den letzten Wochen haben wir erlebt, wie zerbrechlich das Morgen ist. Einige haben mir erzählt, was in ihrer Zuhausezeit auf einmal wichtig war: Für die eine war es der Spritzer Parfum, der im Homeoffice nur für sie duftete. Für die andere waren es die Kuschelsocken, ohne die gar nichts ging. Viele sind aktiv geworden, haben ordentlich ausgemistet, wollen weniger besitzen und bewusster einkaufen. Andere sind kreativ geworden, haben angefangen zu nähen, zu stricken, upzucyclen, was das Zeug hält. Meine neuen Alltagslieblinge haben laut „Hallo – hier bin ich“ gerufen und aufs tägliche Ausführen gepocht: die farbenfrohen baumelnden Ohrringe aus dem Italienurlaub und die Wanderschuhe, die ich letztes Jahr skeptisch beäugt habe, ob wir wohl zusammenpassen und nun zu treuen Gefährten geworden sind. Alltagsschön schenkt Geborgenheit, alltagsschön tröstet, alltagsschön zaubert Lächeln, alltagsschön macht stark. Kleidung wartet darauf, uns gut durch den Tag zu bringen. Uns bei unseren Aufgaben zu begleiten und zu unterstützten. Es gibt so viel Alltag, holen wir uns das kleine Glück ganz nah, verschieben wir es nicht.

31. März 2020 www.esistsoschoenindarmstadt.de

Dienstleistungen: Kleideglück

"Ich bin Kerstin, die Frau fürs Anziehen. Entweder in der Stadt. vor dem Kleiderschrank oder in der Praxis. Seit 3 Wochen geht das natürlich nicht mehr, was kann ich tun?"

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1. März 2020 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 8

Dem Kleiderschrank gehts an die Wäsche

Jedes Jahr freu ich mich auf den Moment, wenn mich die Frühjahrsputz-Lust packt. Ich widme mich dem zweitumtriebigsten Platz meines Zuhauses: dem Kleiderschrank. Erstmal alles raus und nach Genre sortiert: Oberteile, Röcke, Hosen, Kleider, Drübers & Drunters, Schmuckstücke, Gürtel und Taschen. Die einlavendelte Sommerkiste kommt hoch und ich feiere Wiedersehen mit alten Bekannten. Alles wird begutachtet. Was nix mehr ist, fliegt raus. Wie im Song der Band Silbermond, meiner Aufräumhymne: „Du nimmst allen Ballast und schmeißt ihn weg, denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“ Nun ist es Zeit zum Putzen, Staub aus den Ecken zu saugen, überflüssige Bügel zu entsorgen, Schrauben nachzuziehen. Dann kommt das Einräumen. Die neue Optik und Frühlingsordnung entsteht. Besonders beglückt mich der Anblick meiner Kleidung auf der Kleiderstange, die ich zum ersten Mal in einer aufsteigenden Linie gehängt habe. Links gestartet mit den längsten Sachen wie Kleider und Hosen, in der Mitte die Oberteile und ganz rechts die kurzen Röcke. Aufsteigende Hängung im Fachjargon genannt. Ich benutze zwei Bügelarten: Normale für Oberteile und Kleider, Klemmbügel für Hosen, Röcke und weit ausgeschnittene Oberteile. Mein Tipp: den besten Platz im Schrank den wichtigsten Dingen einräumen und nicht Platzräubern wie Einzelstücken, die Frau noch nicht zu kombinieren weiß oder gar Bettwäsche und Geschenken. Ich packe die Winterkiste, und genieße das temporäre Gefühl von Übersicht und Neustart. Denn ich bin mir gewiss: der Alltag wird die schöne Ordnung ins Wanken bringen. Buchtipps: 1. Simplify your Life von Tiki Küstenmacher mit Lothar Seiwert 2. Feng-Shui gegen das Gerümpel des Alltags von Karen Kingston 3. Die KonMarie-Methode als Manga von Marie Kondo

20. Januar 2020 Darmstädter Echo von Petra Neumann-Prystaj

Anziehen, was Freude macht

Garderobencheck mit der Einkaufsbegleiterin und Stilberaterin Kerstin Zimmer

Jede Frau kennt das Kleiderschrank-Phänmen. Obwohl er voll ist, glaubt sie, nichts anzuziehen zu haben. Nichts gefällt, nichts passt. Aber es ist auch kein Platz mehr für Neues da, für die verlockenden saisonalen "Sales"-Schnäppchen der Modegeschäfte.

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1. Dezember 2019 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 7

Hosenschön und Rockpower

Der Rock – bei keinem anderen Thema stoße ich auf so viel Diskussionen, Klischees und Fragezeichen. Auf der Rockschublade steht einerseits „attraktiv & weiblich“ und andererseits „kompliziert & unpraktisch“. Die Klischees reichen von „Tussi“ bis „Hausmütterchen“ und ich höre die Erfahrung: „im Rock wirst du im Job nicht ernstgenommen“. Gut finden viele am Rock die „Luftigkeit im Sommer“ und leicht fällt vielen das Rocktragen „mit Stiefeln im Winter“. Einen Rock zu tragen erfordert Kombiniergeschick. Passende Schuhe, Strumpfhosen, Oberteile und dann noch das Drüber - am leichtesten geht’s mit einem Mantel. Das kreiert sich nicht am eiligen Morgen, sondern braucht Muße. Eine Frage höre ich sehr oft: Röcke bei meinen Beinen? Ich treffe auf O- und X-Beine, käsige Beine, dicke Knie, kräftige Waden, Besenreisser und Krampfadern, aber auch ganz normale Beine, die verlernt haben, sich zu zeigen, weil mal irgendwer irgendwann irgendetwas Negatives gesagt hat. Wir leben nicht gerade in einer Komplimentekultur und so schlage ich gerne eine Schneise dafür. Eine Schneise für die Selbstfreundlichkeit. Tellerröcke, Stufenröcke, Schottenröcke und Hosenröcke sind die Röcke meiner Kindheit. Heutzutage sind meine Röcke fahrradtauglich und ich brauche Taschen. Da stecke ich nämlich gerne meine Hände hinein oder einen Zettel, Taschentuch oder Lippenstift. Röcke und Hosen halten sich bei mir die Waage. Die Frauen eroberten sich vor 100 Jahren das Hosentragen. Sie wollten Bewegungsfreiheit und Unabhängigkeit und so wurde die Hose zum Symbol der Emanzipation. In den 50ern schenkte Marilyn Monroe den Frauen mit ihrer Interpretation vom Rocktragen eine neue Idee von Attraktivität und Erfolg. Röcke und Hosen erzählen Kulturgeschichte. Mehr dazu: 1. Modegeschichte. Frauen in Hosen www.galatea-ziss.de/journal.html 2. Die Frauen am Bauhaus, Mediatheken von ARD und ZDF 3. Marilyn Monroe Ausstellung „Die Unbekannte“ in Speyer

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24. November 2019 Journalistin und Schreibcoach Dr. Birgit Schreiber aus Bremen

Blog: Schreiben verbindet... Interview mit Kerstin Zimmer

Den Glitzer in den Alltag ziehen

Schreiben verbindet - so heißt die neue Rubrik, in der ich Euch ab heute Menschen vorstelle, die mich inspirieren, weil sie ihrer Berufung folgen und darüber schreiben. Darf ich vorstellen: Kerstin Zimmer aus Darmstadt

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1. Oktober 2019 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 6

Zufallsglück

Neulich beim Doktor wurde ich mit „Kommen Sie bitte in einer Stunde wieder, wir haben einen Notfall“ zurück in die Fußgängerzone geschickt. „Und nun?“ fragte ich mich. Es war 10:03 Uhr und ich startete im Mami-Modus mit Brot kaufen. Wechselte dann in den Bummelmodus und fand schnell Gefallen an meiner geschenkten Zeit. Probierte Plisseeröcke und die neuen Gelbtöne, war leider nix dabei. Fand ein Schmuckstück für meine Mama, die bald Geburtstag hat. Entdeckte ein Kleid, eigentlich genau nach meinem Beuteschema, sogar mit Taschen, nur der Ausschnitt war mir zu hochgeschlossen. Nach dem Anprobieren war ich jedoch sehr entzückt und behielt es gleich an. Eine hellblaue Tasche lachte mich aus einem Schaufenster an. Eine Farbe, die ich nicht besonders mag. Aber sie wollte unbedingt mit. Na gut, heute darfst du. Und so verging die Zeit wie im Flug und ich kehrte pünktlich um 11:03 Uhr mit meiner unverhofften Beute in die Praxis zurück. Fühlte mich beschwingt und reich beschenkt. Zufallsglück eben. Ich mag diese unerwarteten Einkäufe. Das Finden im Vorbeigehen, das schnelle Entscheiden und einfach mal ausprobieren. Und wenn es ein Fehlkauf war, kann ich es ja umtauschen. In den meisten Kleiderschränken befindet sich eine Mischung aus zielgerichteten Einkäufen und den Gelegenheiten: im Urlaub, auf Geschäftsreisen, in anderen Städten und Stadtteilen, in der Mittagspause, auf dem Flughafen, auf dem Flohannes und auch beim Warten. Gute Zeiten fürs Zufallsglück. Kleiderschränke erzählen Geschichten. Geschichten vom Finden. Schau doch mal in deinen Schrank: Von welchen Gelegenheiten erzählen deine Sachen?

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1. September 2019 Alice Columna

Farbe - Interview mit Kerstin Zimmer

Von Tschüss zu Wow: Die falsche Farbe gibt es nicht

Frau Zimmer, welche Bedeutung spielt die Farbe? Gibt es noch die klassischen Vierjahreszeiten-Typen? Was ist, wenn mir eine Farbe nicht steht, die ich mag? Wie läuft die Farbberatung ab? Was, wenn ein teures Teil oder Lieblingsstück ausgemustert werden muss? Was ist mit hinderlichen Überzeugungen? Kommen auch Männer zu Ihnen? Was machen Menschen, die Dienstkleidung tragen müssen?

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1. Mai 2019 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 5

Bügelglück

Letztens hat es mich eiskalt erwischt. Ich hatte nix anzuziehen. Eigentlich schon. Eigentlich viel. Aber es war nicht gebügelt. Also habe ich an diesem Morgen improvisiert und dann konsequent jeden Tag 5 Teile gebügelt. Diesen Tipp hatte ich letztens in einem Artikel gelesen. An Tag 1 bügele ich sogar 7 Teile - ich bin im Bügel-Flow. An Tag 2 korrekte 5 Teile und an Tag 3 auch. An Tag 4 ist mir was dazwischen gekommen und dann bin ich irgendwie raus. Trotzdem ist es eine sehr gute Erfahrung: Die nächsten Wochen läuft das morgendliche Anziehen tipptopp, soviel Auswahl - ich bin begeistert. Wenn ich so drüber nachdenke, gibt es viele Erinnerungen ans Wäschewaschen und bügeln von Kindheit an: Mit meinen Großeltern mütterlicherseits ging ich in den Waschsalon. Anschließend trugen wir die Wäschekörbe 3 Häuserblocks heim und 3 Etagen hoch, legten Ecke auf Ecke und legten sie unter fröhlichem Hauruck zusammen. Bei meiner Omi väterlicherseits wurden alle Wäschestücke nach Wäschesorte auf dem Dachboden aufgehängt und komplett gebügelt bis zum Geschirrtuch. In meinem Kinderzimmer stand ein kleines Bügelbrett. Mit 20 erhielt ich von meiner Mitbewohnerin ein Wäscheaufhängcoaching: gut Ausschütteln, in Form Ziehen und Oberteile gleich auf einen Bügel hängen, aber bloß nicht auf einen Holzbügel. Mit 30 investierte ich in das beste Bügeleisen im Laden. Mit 40 bügele ich jetzt auch Bügelperlen. Ich habe mich mal umgehört: Viele kaufen bügelfreies. Manche haben Bügeltage. Manche haben bügelnde Männer oder Mütter. Manche frequentieren einen Bügelservice. Manche entspannen sich schlichtweg beim Bügeln. Manche sind einfach Bügelverweigerer. Während ich diese Zeilen schreibe, geht mein Bügeleisen kaputt. Huch, was soll das nun wieder? Also ab in die Stadt. Und ab morgen wieder 5 Teile.

1. März 2019 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 4

Capsule Wardrobe

3 Meter Kleiderschrank und nix zum Anziehen? Hand hoch, wer das kennt. Dabei sind meist 100 bis 300 Kleidungsstücke an Bord, die darauf warten, auf die Straße gebracht zu werden. Fakt ist: wir greifen immer wieder zu den gleichen Stücken. Wenn es sowieso so ist, wagen wir doch mit den aktuellen Lieblingsstücken ein Experiment, damit das morgendliche Anziehen flutscht und nicht bunt gemischte Kleideransammlungen auf Fußboden, Bett und Ankleidepuppe – morgens vor der Arbeit und abends vor Verabredungen - produziert. Suchen wir die bewährten Stücke zusammen und tragen nur diese in den nächsten Wochen. Das Konzept nennt sich Capsule Wardrobe. Capsu was? Capsule Wardrobe. Eine temporäre Minigarderobe. Für die eine besteht diese aus 20 Teilen, für die andere aus 37 und für manche sogar aus 70, je nachdem was frau alles dazuzählt. Klassischerweise sind es Oberteile und Unterteile, Kleider und Jacken, Mäntel und Schuhe. Auch Schmuckstücke, Gürtel und Nagellacke können dazugehören, wenn es zentrale Stilelemente sind. Übers Jahr verteilt können sich 3 bis 5 Capsule Wardrobes entwickeln. Buy less. Choose well. Make it last. Vivianne Westwood hat es so formuliert: Kauft weniger, wählt sorgfältiger aus und sorgt dafür, dass es lange hält. Es gilt, die gute Idee der Capsule Wardrobe auf den eigenen Kleiderschrank und die Lebenssituation zu übertragen. Denn dann entsteht das Vergnügen, wofür die Idee wirbt: Minimalismus ohne Perfektionismus.

1. Dezember 2018 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 3

Die seltenen Dinge

Es gibt Dinge in unserem Kleiderschrank, die benutzen wir so selten, dass wir fast vergessen, dass wir sie besitzen. Übers Jahr verteilt haben sie ihren großen Auftritt. Was wäre die Welt ohne Nikolausmützen. Diese Miniverkleidung läutet die Adventszeit ein und macht die Bühne frei für Rentierpullis, Lebkuchensocken und Schneeflockenhaarreifen. Auf den Weihnachtsfeiern tummeln sich Glitzer und Glamour aus der weihnachtlichen Farbwelt. Ohrenringe groß wie Kristallleuchter und goldene Tattoos zum aufkleben sind Hingucker an Silvester. Mit Accessoires lässt sich einfach am schnellsten ein besonderes Outfit zaubern. Der Fasching punktet mit Perücken aller Art und sonstigem Fummel. Sehr beliebt sind die Ganzkörpertierkostüme. Zebras, Pinguine und Bären trifft man dann in Herden, Schwärmen oder Rudeln auf den Umzügen. Und im Sommer gibt’s ein Wiedersehen mit Kopfbedeckungen aller Art und Fächer werden beliebte Begleiter um einen Hauch kühle Luft zu ergattern. Die Minikühltasche als neues Handtaschenformat ist wirklich praktisch: So bleiben Pausenbrote frisch und Lippenstifte behalten ihre Form. Der Jahresrhythmus der seltenen Dinge aus dem Kleiderschrank treibt viele Stilblüten. Manche nur so kurz wie Mittagsblumen, manche etwas länger, und irgendwann ist man auch froh, wenn sie wieder in der Schublade verschwinden, um sie dann zur rechten Zeit wieder herauszuholen.

1. Oktober 2018 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 2

Made by myself

Do-it-yourself - erfreut sich reger Beliebtheit. Die Kreativität fließt in alle Richtungen: Es entstehen neue Kleidungsstücke von Kopf bis Fuß, Vorhandene werden mit wenigen Handgriffen aufgehübscht und manche Lieblingsteile sind einfach zu schade zum Wegschmeißen, also werden sie upgecycelt und es entsteht coole Mode aus alten Stoffen. Querbett durch alle Generationen ist der individuelle Zeitvertreib einfach ansteckend. Made by myself Klara kommt freudestrahlend aus der Schule: heute haben wir in der Textil-AG einen Gürtel genäht. Es war ganz leicht: zwei lange Streifen schneiden, Vlieseline aufbügeln und zwei Ringe als Schnalle anbringen. Tamara geht jetzt einmal die Woche zum Nähkurs für Schwangere. Eine Wickeltasche soll es werden. Sie gelingt unter fachkundiger Anleitung pünktlich zur Geburt. Gisela trifft sich seit vielen Jahren donnerstags mit ihren „Stricklieseln“. Alle genießen die gesellige Runde, in der sie gemeinsam handarbeiten. Die Teenager Laura und Mia pimpen ihre Klamotten gerne mit Patches und Pailletten. Danny und Aylin schwärmen von der Stricknacht, die sie am letzten Freitag besucht haben. Lucy hat in der Kur mit dem Stricken angefangen. Sie wusste vorher nicht, dass das Klappern der Nadeln und Zählen von Reihen so entspannend sein kann. Claudia freut sich über ihren selbstgehäkelten Poncho, für den sie viele Komplimente bekommt. Andrea hat ihre Enkel- und Nachbarskinder eingeladen zum Bommel machen, Groß und Klein wickeln begeistert die Wollfäden zu puscheligen Pompons. Nicola ist aufgeregt: die letzte Naht über 4 Stofflagen - Adrenalin pur - als ob du vom 10-Meter-Brett springst. Do-it-yourself hat viele Facetten und gemeinsam den Spaß und die Entspannung, ob allein oder in Gesellschaft. Mach mit und finde Dein eigenes DIY-Ding.

1. Juli 2018 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 1

Kleiderschränke erzählen Geschichten

Im Kleiderschrank geht es zu wie auf dem Flughafen: starten, landen, starten, landen, starten, landen. Das ganze Jahr über herrscht reger Betrieb. Da ist dieses Kleid, das ich letztes Jahr auf dem Markt in Italien gekauft habe. Einen Spiegel gab es nicht, aber das gute Gefühl. Und diese orientalischen Sandalen. In Berlin-Kreuzberg in einem 1001-Nacht-Laden zwischen Lampen, Tischchen und Teekannen entdeckt. Mensch, wie lange ist das schon her? Die zwei schwarzen Jacketts. Einmal Sommer-Schwarz und einmal Winter-Schwarz. Der Mittagspausen-Schnellkauf, der sich als Glückstreffer entpuppt hat. Die bunte Jacke, die gleich so fröhlich macht. Die Bluse mit den Rüschen, die 100 Stunden gebügelt werden möchte. Das schöne Etwas mit Preisschild dran. Aus welchem Jahr nochmal? Der Gürtel, der mitwollte, als ich eigentlich eine Tasche suchte. Die Hose aus dem Schaufenster. Das Erbstück, das mich in Erinnerungen schwelgen lässt. Das selbstdesignte Muttertagsgeschenk. Das doppelte Sommerkleid in Blau und Rot-Weiß, weil ich mich nicht entscheiden konnte, welches schöner ist. Der Regenmantel samt Regenhut. Das Lieblingsstück aus D-Mark-Zeiten. Passt es überhaupt noch? Der gepunktete Rock, den ich mit einer Freundin entdeckt habe. Das Finishershirt vom FamilyRun. Der Fanschal in Blau-Weiß. Mein Hochzeitskleid. Kleiderschränke erzählen Geschichten. Von meinem Geschmack. Von meiner Einkaufslust. Von meiner Entscheidungsfreudigkeit. Von meinen Beziehungen. Von meinen Orten. Von meiner Ordnung. Von meiner Aussortierkunst. Von meinem Zeitgeist.

12. Mai 2018 Darmstädter Echo von Petra Neumann-Prystaj

Öfter mal was Altes

SECONDHAND - 750 000 Tonnen Kleidung werden in Deutschland jährlich aussortiert. Warum abgelegte Klamotten bei Modefans voll im Trend liegen.

"Stoppt die Klamottenlawine und tauscht, was das Zeug hält", empfiehlt Greenpeace. Mehrfach gewaschene Kleidung ist hautverträglicher. Kerstin Zimmer ist Stilberaterin in Darmstadt und lässt sich auf Flohmärkten inspirieren.

27. Februar 2018 Darmstädter Echo von Petra Neumann-Prystaj

Kleider sollen stark machen

Kerstin Zimmer - Als Expertin für Anziehungskraft verhilft die Darmstädterin Frauen zu mehr Stilsicherheit

Schwungvoll öffnet Kerstin Zimmer die Glastür des Cafes. Zum Interview erscheint die Farb- und Stilberaterin in einem Mantel, der unübersichtbar rot ist.

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14. November 2016 ottoversand.at

Expertin für den Look "Come as you are"

Smalltalk, Geschenke, Dresscode: So punkten Sie auf der Firmen-Weihnachtsfeier

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, bedankt sich in vielen Betrieben die Geschäftsführung bei den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit mit einer Firmen-Weihnachtsfeier. Alle Kollegen kommen zusammen, Stress und Anspannung der vergangenen Monate fallen ab, die Stimmung ist ausgelassen. "Come as you are" für die Frau: Ich habe für die Dame eine sehr modische Hosenanzugsvariante gewählt, die mit weihnachtlichen Effekten gespickt werden kann. Der winterliche Anzug im Boyfriendstyle wirkt lässig und ist zugleich chic und tragbar für einen langen Tag. Die feine Bluse in Pink bringt Sie sofort in ein festliches Feeling. Wem das vom Farbton her too much ist, die Stehkragenbluse aus Viskose gibt es auch in sechs weiteren Farben und Mustern. Eine größere Tasche ist auf jeden Fall ein guter Griff für den Transport der kleinen und großen Geschenke und was frau sonst noch so braucht an einem langen Tag.

24. Dezember 2015 Bergsträsser Anzeiger

Sicheres Auftreten im Bewerbungsgespräch

Metzendorf-Schule: Schüler nahmen an Workshop bei Firma Sanner teil

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1. Oktober 2015 Fratz Familienmagazin

Queen of Fashion - Gegen Langeweile in der Einkaufstüte

Kerstin Zimmer ist Stilberaterin, Garderobencheckerin, Personal Shopperin und zweifache Mutter. Seit 10 Jahren berät sie in Darmstadt Frauen und Männer in Sachen Mode, Stil und Ausdruck. fratz-Herausgeberin Ute Auth hat sie zu ihrem Jubiläum besucht. Auth: Liebe Kerstin, erst einmal ganz herzliche Glückwünsche zu deinem 10-jährigen! Wir beide haben uns 2005 kennengelernt, als wir unsere Unternehmen gegründet haben. Hast Du etwas Besonderes zu deinem Jubiläum gemacht? Zimmer: Ja, ich mag die Arbeiten der Darmstädter Künstlerin Dina Rautenberg, die ihre Bilder näht. Wir haben zusammen eins für mich entworfen mit einem Jubiläums-Krönchen. Das war eine schöne Zusammenarbeit und jetzt hängt das Bild in meinem Arbeitszimmer. Auth: Gibt es Teile, die schon seit zehn Jahren in deinem Kleiderschrank hängen? Zimmer: Ja, aus D-Mark-Zeiten gibt es ein damals für mich sündhaft teures Stefanel-Jacket, in dem ich mein Kolloquium bestritten habe. Auth: Welche drei Teile sollte deiner Meinung nach jede Frau in ihrer Garderobe haben? Zimmer: Puuh, es gibt so viele gute 3-er Kombis, ich sag mal schnell: Jeans, weiße Bluse, goldener Nackellack. Auth: Du hast schon viele Frauen dabei unterstützt, ihren eigenen Stil zu entdecken. Wie hilft du ihnen konkret? Zimmer: Ich finde einfach heraus, wo es klemmt. Das können die Farbn sein oder die Schnitte, meist aber das Kombinieren, weil zu viele Einzelteile keine "Freunde" haben. Oder es gibt die XS oder XL-Frauen, die genervt sind weil nie etwas richtig passt. Bei allen geht es um das Thema "sich trauen". Ich helfe dabei, den eigenen Stil upzudaten - egal ob bei einer Teenagerin oder der Generation 70plus. Auth: Weniger ist mehr. Gilt das auch in der Mode? Zimmer: Jeder Kassenbon ist ein Abstimmzettel. Lieber mal ein gutes Teil - und weniger Kompromisse, dann stimmt's auch im Portemonaie. Und wer sich beschwert, dass die kleinen Läden alle zumachen, sollte öfter mal dort etwas kaufen. Auth: Wie lange ist Mode eigentlich tragbar? Zimmer: Gute Teile haben kein Verfallsdatum. Wenn ich etwas nicht nutze, frage ich mich, warum. Wenn's mir noch gefällt und passt, behalte ich es. Dann braucht es einfach noch die richtigen "Freunde" drumherum. Auth: Während der Schwangerschaft oder nach der Geburt ist man nicht wirklich in-shape. Wie kann man sich dann trotzdem modisch wohlfühlen? Zimmer: Meistens ist ja die gute Mitte betroffen, also arbeite ich zuerst oben und unten am Wohlbefinden, also Frisur, Make-up, Accessoires in Einklang bringen und natürlich Schuhe, Schuhe, Schuhe. Wenn es beim not-in-shape bleibt, einfach ab in neue Klamotten. Egal ob eine 3 oder 4 vorne steht, in jeder Größe gibt es schöne Kleidung. Die Aufmerksamkeit dahin lenken, wo frau sie zeigen möchte, das ist das einzige Geheimnis. Auth: Wie sieht dein idealer Kleiderschrankinhalt aus? Zimmer: Liebe und nutze was du hast. Wenn du es nicht liebst und nicht nutzt, ist es noch nicht ideal. Auth: Und zum Abschluss: dein persönliches Must-Have für den Herbst 2015? Zimmer: (lacht) ... irgendwas mit Lilie. Flagge zeigen für die Stadt und für das, was ihr gerade großartiges widerfährt. Das erinnert einen daran, an seine Träume zu glauben.

12. Mai 2015 Darmstädter Echo - Sonderbeilage

Ich kaufe gern in Darmstadt ein, weil…

Man kennt sie. Sie leben in Darmstadt oder nah dran. Sie arbeiten hier oder sind ehrenamtlich tätig. Sie sind mit der Stadt verbunden. Und sie alle haben etwas gemeinsam: Sie lieben die Innenstadt. Wofür und warum, davon schwärmen sie in der City-Zeitung.

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1. Januar 2011 Fratz Familienmagazin

Let's talk about Fashion

Farb- und Stilberaterin Kerstin Nern lebt mit ihrer Familie in Darmstadt. Mit fratz hat sie über Mode, Schuhkonsum und Männer beim Shoppen gesprochen. fratz: Wann und wie oft räumen Sie eigentlich Ihren Kleiderschrank auf? Kerstin Nern: Im Moment ständig. Die Schwangerschaften in 2008 und 2010 fordern alle 3 Monate ein Update. Deshalb gibt es bei mir zuhause immer wieder einen Garderobencheck mit Entrümpeln - und das ist genauso viel Arbeit wie bei meinen Kundinnen. fratz: Welche 3 Teile sollten bei keiner Frau im Kleiderschrank fehlen? Kerstin Nern: Longjacke, Longjacke, Longjacke, damit kriegt frau jedes Outfit hin. fratz: Und wieviele Paar Schuhe braucht eine Frau wirklich? Kerstin Nern: Von 3 bis 99, Hauptsache, sie passen wie angegossen. Ic hhabe eher wenig Schuhe, es sind meist 3 bis 4 Hauptschuhe und dann noch ein paar Nebenschuhe in jeder Saison. Da ich oft zu Fuß unterwegs bin, müssen sie mich einen Tag lang tragen. Wenn ich im Auto unterwegs bin, können es auch mal Steh- oder Sitzschuhe sein... fratz: Was halten Sie eigentlich von Farbfächern und Stoffmutter-Läppchen als Einkaufshilfen? Kerstin Nern: Kurz gesagt: nix. Ich bin kein Fan von den Jahreszeitentypen, die mit Farbfächern arbeiten, weil ich halt auch nicht reinpasse. Da nimmt man sich den ganzen Spass an der Farbvielfalt und an der Mode. Nicht nur eine Farbe wirkt, sondern auch die Struktur des Stoffes, das Muster und natürlich der Schnitt. Andererseits gibt es Menschen, für die es eine große Hilfe ist. Am besten selber eine Meinung bilden und sich nicht in ein Schema quetschen lassen. Ich erlebe Farbvorlieben in Phasen: Im Moment liebe ich Weiß und Grau, vor 3 Jahren konnte ich an keiner Rot-Braun-Kombi vorbeigehen. Außerdem stehen mir viel mehr Farben als mir nicht stehen, auf die Nuance kommt es an.

18. März 2010 SüWo lokal von Jürgen Buxmann

Nichts Passendes zum Anziehen?

Viele Frauen hadern oft mit ihrer Kleidung - Personal Shopperin hilft

Massenhaft Teile im Schrank, an denen noch das Preisschild hängt und die nie getragen wurden? Nach einer Statistik der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sind nur 18 Prozent aller Frauen rundum mit ihrem modischen Erscheinungsbild zufrieden. Heißt: 82 Prozent sind es nicht. Die häufigsten Gründe für Unzufriedenheit: Passformen, die nicht passen wollen, zu wenig Kombinationsmöglichkeiten der angehäuften Stücke untereinander und eine generelle Unsicherheit bei der Frage: Steht mir das? Es gibt Abhilfe. Die Darmstädterin Kerstin Nern ist Personal Shopperin. Nern arbeitet anders, ohne Stereotypen und enge Raster. "Nicht der Stil an sich steht an vorderster Stelle, sondern die Kundin." Nern bietet über das Personal Shopping hinaus weitere Dienste an: Farbberatung, Stilberatung, Hilfe beim Kofferpacken für den Urlaub, Beratung per Webcam und Seminare wie "Schick ohne Schlipps für Informatiker", "Individualität und Authentizität" und "Styling für XS und XL-Frauen".

15. Oktober 2009 Darmstädter Echo von Birgit Femppel

Kragen, Krawatten und böse Hemden

Hochschule Darmstadt - Training fürs Bewerbungsgespräch: Korrektes Auftreten und Aussehen mit Mode- und Stilberatung

Kandidat A trägt seinen Glücksanzug, einen anthrazitfarbenen Dreiteiler mit einer blau-gelb gemusterten Krawatte. In ihm hat er bereits Prüfungen bestanden und Vorträge gehalten. Nun würde er ihn in zwei Wochen gern erneut anziehen, bei „Meet@“, der Firmenkontaktmesse der Hochschule Darmstadt. Das hält Stilberaterin Kerstin Nern für keine optimale Idee. Der Anzug ist zehn Jahre alt, und das sieht man seinem Schnitt auch an, Weste muss für ein Bewerbungsgespräch sowieso nicht sein, und auch Krawattenmuster haben ein Verfallsdatum. Mittwoch im Verwaltungsgebäude der Hochschule. Das Career Center hat den Workshop "Kleidung ist Kommunikation" rund um das Bewerbungsgespräch organisiert. Unglaublich, was Kerstin Nern nebenbei so alles anspricht. Schuhe müssen geputzt sein, die Spitzen nicht angeschlagen, die Sohlen nicht abgetreten sein. Anzugshosen gehören auf Klemmbügel. Wenn sich Falten an der Oberschenkeln und Beulen am Po bilden, ist es Zeit für die nächste Aufbügeleinheit. Die Hemdsärmel sollen einen Zentimeter rauslugen. "Kurzärmeligkeit ist böse", was Anzugshemden betrifft. Und "wenn der Gürtel Jahresringe hat, ist es Zeit, einen neuen zu kaufen." Kandidat A hat ordentliche Schuhe an und zum Glück noch drei weitere Anzüge im Schrank. Kandidat B ist klein, was ihn für Anzüge schwierig macht. In ganz Frankfurt ist er rumgelaufen, bis er dieses Exemplar gefunden hatte, es ist schon die kleinste Größe und trotzdem könnten die Ärmel des Jacketts noch einen Zentimeter kürzer sein. Weil Kandidat B eher ruhig pigmentiert ist, würde er eine frischere Krawatte vertragen als die grau-hellblau-weiß gestreifte, sagt Kerstin Nern. Sehr viel mehr als den Krawattenakzent hat der Anzugträger nämlich nicht. Kandidat C trägt ein hellblaues Hemd in der Farbe seiner Augen und erfüllt damit den einfachsten Tipp einer Farbberatung. Sein antrazitfarbener Anzug hat weit auseinanliegende Nadelstreifen, was ihn auffällig macht und lässt seinen Träger sich wohlfühlen, wie er versichert. Das ist auch bei Kandidat D der Fall, der in Jeans und Pulli antritt. Ihm empfiehlt die Stilberaterin ein Jackett, "um das Thema Kragen abzudecken" oder ein Hemd unterm Pullover, wenn es denn nicht dieser ist. "Es schadet nichts, sich ein bisschen rauszuputzen", sagt Sebastian Everling vom Career Center. In zwei Wochen werden die Workshop-Teilnehmer im „Meet@“-Zelt stundenlang Gespräche durchstehen müssen, deswegen sollten sie darauf achten, zwischendrin genug zu trinken, entstehende Gerüche zu bekämpfen und auf die Lippen zu achten, weil die im Winter und bei Klimaanlagenluft schnell austrocknen. Auch als Mann.

4. August 2009 lifestyle T-online.de von Nina von der Bey

Hilfe nichts zum Anziehen

Jeden Morgen stehe ich Fehlkäufen und gähnender Langeweile gegenüber. Ab jetzt sollen nur noch Lieblingsstücke in meinen Schrank! Also gehe ich zum Seminar "Garderobe-Check für Frauen". Im verspiegelten Seminarraum nehme ich zwischen anderen Kleidungsdeprimierten und einer Menge Gepäckstücken Platz. Jede von uns hat sieben Teile dabei. Wir werden unsere Lieblingsoutfits und Schrankhüter anprobieren, uns gegenseitig beraten und von Stilexpertin Kerstin Nern mit wertvollen Tipps bedacht.

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24. September 2008 Südhessen Morgen

Mit dem passenden Outfit Punkte sammeln

Schrille Bluse, Sonnenbrille, tiefer Ausschnitt: Die absichtlich schräge Kleiderwahl von Image-Beraterin Kerstin Nern sorgt beim Workshop für Erheiterung. Dass die richtige Kleiderwahl mehr sein kann als nur eine Stilfrage, lernten die Teilnehmer des Workshops "Dress for Job" gestern Nachmittag. Ausgerichtet wurde der Workshop vom Diakonischen Werk Lampertheim.

20. November 2007 Frankfurter Rundschau von Jennifer Hein

Hut auf zum Garderobencheck

Neben dem Tisch, auf dem ein Haufen Blusen, Röcke und Hosen zusammengeknäult liegt, betrachtet sich Christine Melnyk aufmerksam im Spiegel. "Was hältst du von der schwarzen Hose", fragt sie die Stilberaterin Kerstin Nern. "Ist das nicht zu ökig?" Fast 180 Euro hat die Multimedia-Konzeptionistin für die Hose aus reinem Hanf bezahlt. "Die ist raffiniert. Schick und natürlich, aber nicht ökig, und die Länge ist genau richtig", sagt Nern. Christine ist zufrieden.

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14. Juli 2007 Südhessen Morgen

Für den nächsten Einkaufsbummel gut gerüstet

Mädchenferienprojekt in Groß-Rohrheim bietet Farb- und Stilberatung / Fachfrau gibt Tipps

Vorab fragte sie die jungen Frauen, was sie gerne tragen würden, welche Farben ihnen gefallen, was sie nicht mögen, wo sie Probleme beim Einkaufen haben. Gehen sie eher allein auf Einkaufstour oder mit Freundinnen, was halten sie von den neuesten Trends, machen sie diese mit oder nicht? "Je mehr ich über die Mädchen weiß, um so besser kann ich ihnen sagen, was zu ihnen passt und was eher nicht", erklärt sie. Dann öffnete Kerstin Nern ihren Koffer, in dem Stoffe in allen möglichen Farben zu finden waren.

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6. September 2006 Darmstädter Echo von Petra Lochmann

Keine Gnade für die Sofakissenhose

Stilberatung - Bei einer "Home-Party" verrät Kerstin Nern, wer sich im Farbton vergriffen hat und den falschen Stoff oder Schnitt trŠägt - "Im Laden fand ich´s toll"

Knappe schwarze Weste, hautenge cremefarbene Hose - nur der Blick passt nicht zum verführerischen Edel-Outfit. Katrin Oberritter schaut skeptisch, fast hilflos in die Runde. "Im Laden fand ich´s toll, aber jetzt nicht mehr", erzählt die Neunundzwanzigjährige mit einem gequälten Lächeln. "Das Muster der Hose erinnert mich an ein Sofakissen." Problemstücke aus dem heimischen Kleiderschrank wie diese kriegen heute ihre letzte Chance. Sie sind ein Fall für Stilberaterin Kerstin Nern.

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6. September 2006 Darmstädter Echo von Peter Schmidt

Das Martinsviertel zieht an

Farb- und Stilberaterin Kerstin Nern

Kerstin Nern weiß, dass die meisten Menschen unsicher sind, wenn es um die äußere Erscheinung geht. Sie begleitet beim Einkauf oder unterstützt beim Frisör oder bei der Brillenwahl. Die Farb- und Stilberatung wird dafür sorgen, dass im Martinsviertel zufriedene, selbstbewusste Menschen sich präsentieren können.

10. August 2006 Saarbrücker Zeitung von Daniela Schulz

Retro-Trend macht Beine

Die Leggings sind zurück – In Kombination mit einem Rock ist das Beinkleid wieder salonfähig

Die lange Zeit als Stilsünde verachteten Leggings erwachen langsam aus ihrem Dornröschenschlaf. Experten prognostizieren, dass die „Strumpfhosen ohne Fuß“ diesen Herbst in Kombination mit Röcken zurückkehren.

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