Kleideglück
Farb- & Stilberatung
Kerstin Zimmer
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Garderobencheck

Garderobencheck

Durchblick im Kleiderschrank: Was passt gut? Was sagt tschüss? Was fehlt?

3 Meter Kleiderschrank und nix zum Anziehen? Das muss nicht sein. Schärfen Sie Ihren Blick anhand eines Garderobenchecks und wagen Sie einen frischen Blick auf Ihre Outfits, Farben und Schnitte.

Garderobencheck ist Einkaufen bei sich selbst und enttarnt Fehlkäufe.

60 neue Teile kommen im Schnitt jedes Jahr in den Kleiderschrank. Gönn Dir Zeit für Überblick & Überraschungen deiner schlummernden Schätze und vorfreue dich auf neue Kombis, auf die du nie gekommen wärst. Lass uns Verbuddeltes ausgraben, zu neuem Leben erwecken und vertschüssen.

 

Kerstin Zimmer
Farb- & Stilberatung
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Medien-Töne

1. März 2021 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 12

Schichtwechsel

Garderobencheck im Frühling – ein Klassiker. Ihr kennt das: Die ersten Sonnenstrahlen und die Welt sieht gleich anders aus, besonders nach den vielen trüben Tagen und anstrengenden Zuhausewochen. Wir bekommen Tatkraft, die es braucht, um uns mal wieder um unsere Klamotten zu kümmern. Denn die Winteredition geht in den Sommerschlaf. Jacken werden ausgetauscht, Füße manikürt, ein Blick auf die Sommerkleider geworfen. Staffelübergabe: Der beste Platz im Kleiderschrank wird neu verteilt. Garderobencheck ist Einkaufen bei sich selbst und schafft Überblick und Durchblick. Macht mich aufmerksam auf das, was fehlt. Gleich auf die Einkaufsliste damit. In jedem Jahr landen ungefähr 60 neue Dinge im Kleiderschrank, so sagt die Statistik. Ich habe letzte Woche mal bei mir nachgezählt, so richtig mit Liste von 1 bis 60. Eine spaßige Entdeckungsreise durch alle Kleiderkantone: ich bin auf 39 Sachen gekommen von Mütze bis Stiefel, Drübers und Drunters. Den neuen Rucksack und auch den neuen Lippenstift habe ich mitgezählt. Und wenn jedes Jahr 60 Teile dazukommen, ist das Aussortieren genauso wichtig. Sonst verstopft mein Schrank und nach ein paar Jahren hüte ich einen riesigen Kleiderberg, von dem ich gar nicht mehr weiß, was alles drinsteckt. Der beste Zeitpunkt für einen Garderobencheck ist ein verregneter Nachmittag. Tipp: Fotos von den neuen Kombis machen, gleich ausdrucken und aufhängen. Garderobencheck Frühling 2021 – ich erwarte dich mit offenen Armen, denn es gibt immer was zu tun.

1. Dezember 2020 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 11

Das "Zu"

Teuer erkaufte Schnürstiefel, leider zu eng und fiese Blasenmacher. Ein ach-so-hübscher Haarreifen, der nach 3 Stunden Kopfschmerzen bereitet. Hosenbeine, die zu lang sind und Stolperfallen sind. Ärmel, die zu lang sind und ständig stören. Reißverschlüsse, die nicht mehr zugehen. Der Platz im Kleiderschrank ist zu kostbar für Kleidung, die gesundheitsschädlich oder unfallverursachend ist, nicht passt, unpraktisch ist, kratzt, Hitzewallungen verursacht, schlechte Laune oder gar traurig macht. Entweder tschüss oder ab in die Trickkiste für besondere Gelegenheiten: Sitzschuhe, Stehkleider, 3-Stunden-Haarreifen und 17-bis-21-Grad-Übergangsjacken. Ab in die Nostalgiekiste mit den Erinnerungsstücken. Ab in die Garten- & Malerkiste, eine reicht. Ab zur Schneiderin oder in die Nähkiste. Unser Körper und unser Geschmack wandeln sich. Regelmäßige Updates im Kleiderschrank tun gut. Das knackige „zu“ ist ein guter Gradmesser: zu eng, zu weit, zu kurz, zu lang, zu muffelig, zu sattgesehen. Passende Kleidung in der richtigen Größe und passend zu meinem aktuellen Leben bleibt übrig. Auf ins Neue Jahr und mit klugem Blick den Kleiderschrank auf die „zu“s durchleuchten. Auf zur eigenen Revolution im Kleiderschrank. Vor 150 Jahren wurde die Frauenmode radikal revolutioniert und schenkte uns Luft zum Atmen und zum Bewegen. Spannendes und mehr dazu gibt’s in unserer Nachbarstadt Frankfurt und in der Mediathek: 1. Historisches Museum: Kleider in Bewegung - Frauenmode seit 1850, bis 24. Januar 2021 2. Aenne Burda: Die Wirtschaftswunderfrau, WDR-Mediathek

1. März 2020 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 8

Dem Kleiderschrank gehts an die Wäsche

Jedes Jahr freu ich mich auf den Moment, wenn mich die Frühjahrsputz-Lust packt. Ich widme mich dem zweitumtriebigsten Platz meines Zuhauses: dem Kleiderschrank. Erstmal alles raus und nach Genre sortiert: Oberteile, Röcke, Hosen, Kleider, Drübers & Drunters, Schmuckstücke, Gürtel und Taschen. Die einlavendelte Sommerkiste kommt hoch und ich feiere Wiedersehen mit alten Bekannten. Alles wird begutachtet. Was nix mehr ist, fliegt raus. Wie im Song der Band Silbermond, meiner Aufräumhymne: „Du nimmst allen Ballast und schmeißt ihn weg, denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“ Nun ist es Zeit zum Putzen, Staub aus den Ecken zu saugen, überflüssige Bügel zu entsorgen, Schrauben nachzuziehen. Dann kommt das Einräumen. Die neue Optik und Frühlingsordnung entsteht. Besonders beglückt mich der Anblick meiner Kleidung auf der Kleiderstange, die ich zum ersten Mal in einer aufsteigenden Linie gehängt habe. Links gestartet mit den längsten Sachen wie Kleider und Hosen, in der Mitte die Oberteile und ganz rechts die kurzen Röcke. Aufsteigende Hängung im Fachjargon genannt. Ich benutze zwei Bügelarten: Normale für Oberteile und Kleider, Klemmbügel für Hosen, Röcke und weit ausgeschnittene Oberteile. Mein Tipp: den besten Platz im Schrank den wichtigsten Dingen einräumen und nicht Platzräubern wie Einzelstücken, die Frau noch nicht zu kombinieren weiß oder gar Bettwäsche und Geschenken. Ich packe die Winterkiste, und genieße das temporäre Gefühl von Übersicht und Neustart. Denn ich bin mir gewiss: der Alltag wird die schöne Ordnung ins Wanken bringen. Buchtipps: 1. Simplify your Life von Tiki Küstenmacher mit Lothar Seiwert 2. Feng-Shui gegen das Gerümpel des Alltags von Karen Kingston 3. Die KonMarie-Methode als Manga von Marie Kondo

1. März 2019 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 4

Capsule Wardrobe

3 Meter Kleiderschrank und nix zum Anziehen? Hand hoch, wer das kennt. Dabei sind meist 100 bis 300 Kleidungsstücke an Bord, die darauf warten, auf die Straße gebracht zu werden. Fakt ist: wir greifen immer wieder zu den gleichen Stücken. Wenn es sowieso so ist, wagen wir doch mit den aktuellen Lieblingsstücken ein Experiment, damit das morgendliche Anziehen flutscht und nicht bunt gemischte Kleideransammlungen auf Fußboden, Bett und Ankleidepuppe – morgens vor der Arbeit und abends vor Verabredungen - produziert. Suchen wir die bewährten Stücke zusammen und tragen nur diese in den nächsten Wochen. Das Konzept nennt sich Capsule Wardrobe. Capsu was? Capsule Wardrobe. Eine temporäre Minigarderobe. Für die eine besteht diese aus 20 Teilen, für die andere aus 37 und für manche sogar aus 70, je nachdem was frau alles dazuzählt. Klassischerweise sind es Oberteile und Unterteile, Kleider und Jacken, Mäntel und Schuhe. Auch Schmuckstücke, Gürtel und Nagellacke können dazugehören, wenn es zentrale Stilelemente sind. Übers Jahr verteilt können sich 3 bis 5 Capsule Wardrobes entwickeln. Buy less. Choose well. Make it last. Vivianne Westwood hat es so formuliert: Kauft weniger, wählt sorgfältiger aus und sorgt dafür, dass es lange hält. Es gilt, die gute Idee der Capsule Wardrobe auf den eigenen Kleiderschrank und die Lebenssituation zu übertragen. Denn dann entsteht das Vergnügen, wofür die Idee wirbt: Minimalismus ohne Perfektionismus.

1. Juli 2018 Fratz Familienmagazin

Kolumne: 100 Fragen an meinen Kleiderschrank Teil 1

Kleiderschränke erzählen Geschichten

Im Kleiderschrank geht es zu wie auf dem Flughafen: starten, landen, starten, landen, starten, landen. Das ganze Jahr über herrscht reger Betrieb. Da ist dieses Kleid, das ich letztes Jahr auf dem Markt in Italien gekauft habe. Einen Spiegel gab es nicht, aber das gute Gefühl. Und diese orientalischen Sandalen. In Berlin-Kreuzberg in einem 1001-Nacht-Laden zwischen Lampen, Tischchen und Teekannen entdeckt. Mensch, wie lange ist das schon her? Die zwei schwarzen Jacketts. Einmal Sommer-Schwarz und einmal Winter-Schwarz. Der Mittagspausen-Schnellkauf, der sich als Glückstreffer entpuppt hat. Die bunte Jacke, die gleich so fröhlich macht. Die Bluse mit den Rüschen, die 100 Stunden gebügelt werden möchte. Das schöne Etwas mit Preisschild dran. Aus welchem Jahr nochmal? Der Gürtel, der mitwollte, als ich eigentlich eine Tasche suchte. Die Hose aus dem Schaufenster. Das Erbstück, das mich in Erinnerungen schwelgen lässt. Das selbstdesignte Muttertagsgeschenk. Das doppelte Sommerkleid in Blau und Rot-Weiß, weil ich mich nicht entscheiden konnte, welches schöner ist. Der Regenmantel samt Regenhut. Das Lieblingsstück aus D-Mark-Zeiten. Passt es überhaupt noch? Der gepunktete Rock, den ich mit einer Freundin entdeckt habe. Das Finishershirt vom FamilyRun. Der Fanschal in Blau-Weiß. Mein Hochzeitskleid. Kleiderschränke erzählen Geschichten. Von meinem Geschmack. Von meiner Einkaufslust. Von meiner Entscheidungsfreudigkeit. Von meinen Beziehungen. Von meinen Orten. Von meiner Ordnung. Von meiner Aussortierkunst. Von meinem Zeitgeist.


O-Töne

Luise (39), Groß-Gerau

Es ist der Hammer. Gestern Abend habe ich noch zwei Stunden Schränke ein-, aus- und umgeräumt nach unserem Garderobencheck. Langsam erahne ich, was Du mit "das wirkt noch nach" gemeint hast. Ich habe mich heute Morgen ganz anders angezogen, bin aufrechter durch den Tag, habe Schmuck saubergemacht, noch weiter geräumt, einfach Wahnsinn. Vielen Dank nochmal für diesen intensiven Tag und die vielen Anstöße. Ich freue mich aufs Shoppen zusammen nächste Woche und ich werde noch viel Platz schaffen, in vielen Bereichen, das spüre ich.

Tina (30), Mama, Heppenheim

Also, nochmal vielen lieben Dank für den Garderobencheck, für Deine tolle Hilfe und spitzen Arbeit. Mein Mann ist restlos begeistert und meinte, endlich würde ich auch so aussehen, wie ich bin. Und ein wenig neidisch ist er auch... PS: Gestern war die Einschulung meiner Nichte, und ich sah super toll aus - zumindest hab ich mich so gefühlt und das war ein ganz neues Gefühl. Danke, danke, danke.

Silke (52), Pharmaindustrie, Weinheim

Vielen Dank für den Garderobencheck, ein schöner, interessanter und nützlicher Tag. Es hat sehr viel Spaß gemacht und mein Kleiderschrank ist gar nicht so schlimm, einfach nur viel. Ich sehe nun die ganzen Kleider mit anderen Augen, bin kombinierfreudiger und sehr selbstkritisch, aber gut.

Carla (44), Steuerberaterin, Darmstadt

Nun ist etwa ein Jahr vergangen seit meinen beiden Garderobenchecks. Ich mache seitdem die Erfahrung, dass ich eine Grundidee entwickelt habe hinsichtlich des Sehens, ob eine Hose, ein Rock, eine Bluse, ein Jackett, ein Hut, Schuhe, etc. "mein Kleidungsstück" ist. Und dieses Sehen funktioniert noch dazu für meine Begriffe schnell. Das hat zum einen mein Verhältnis zum Einkaufen eindeutig entspannt, so dass ich gerne "einfach" einkaufen gehen kann, andererseits aber schon nur einkaufen gehe, wenn ich etwas brauche oder ich Lust auf eine neue (Ver-)Kleidung habe.

Ingrid (55), Pädagogin, Zwingenberg

Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ich hoffe, Sie haben den langen Tag gut überstanden, ich war auf jeden Fall sehr erschöpft. Trotzdem habe ich noch bis 1 Uhr in der Nacht sortiert, geräumt, geputzt... mich von ganz vielen Dingen noch verabschiedet. Es wurden dann 6 Umzugskisten und diverse Tüten und Taschen. Nun steht alles im Wohnzimmer und wartet darauf weitergegeben oder entsorgt zu werden. Der Schrank sieht toll aus nach dem Garderobencheck. Nun benötige ich eigentlich ein paar Tage "Alleinsein" um das viele Gehörte sortieren und auch umsetzen zu können, aber ich muss schon für die nächste Tagung packen. Aber danach werde ich als erstes den Schuhkauf angehen.

Silvia (57), Musikerin, Frankfurt

Ich wollte eine neutrale Einschätzung meiner körperlichen Plus- und Minuspunkte und Hinweise zu to-do und not-to-do.

Sie konnten sich schnell auf mich einstellen, es hat mir Spaß gemacht, meinen Fundus viel spielerischer zu sehen, als ich selbst es gemacht habe. Ich trage jetzt schwarz ohne schlechtes Gewissen und möchte weniger in "schön" und "Alltag" trennen. Es war positiv überraschend, dass Sie viel überlegt haben, wie manches für mich passend abzuändern wäre - Danke für den Garderobencheck.

Petra (34), PR- und Eventmanagerin, Offenbach

Mein Wunsch waren Anregungen und Ideen und eine kritische Durchsicht meines multi-kulti Kleiderschrankes - Garderobencheck XL. Deine Art mit Kleidung zu arbeiten hat mir gut gefallen, flexibel und kompetent - und Dein offenes und ehrliches Umgehen mit mir, meinem Geschmack und meinen Problemzonen...

Mirjam und Tanja (26 und 24), Rüsselsheim

Unsere Mutter war total begeistert vom Garderobencheck und wir auch. Super, dass wir dabei sein durften.

Mareike (42), Langen

Liebe Kerstin, ich glaube, ich denke jeden Tag an Dich, wenn ich mich kleide. Vorgestern war wieder so ein Anlass, wo ich Deine Worte im Ohr hatte. Also noch mal: Danke! Hoffe, es kommen noch VIELE andere in Deinen Beratungsgenuss, Deine Mareike